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Vermittlung ungewöhnlicher Bewerber

19.08.2008 | Pressemeldung

Menschen mit ungewöhnlichen Lebensläufen sind eine besondere Herausforderung für Arbeitsvermittler. Deshalb werden sie oft genug eher am Rand betreut. Nicht so bei der privaten Jobvermittlung jobdistrict GmbH. Deren Mitarbeiter Jörg Doyen hat jüngst sogar einen ehemaligen IT-Spezialisten, der gerade erst den Sprung aus der Obdachlosigkeit geschafft hatte, in ein festes Beschäftigungsverhältnis vermittelt.
Nach mehrjähriger Arbeits- und fast einjähriger Wohnungslosigkeit hatte Torsten Kaiser es gerade geschafft, sich wieder eine Wohnung zu organisieren, als er sich bei der jobdistrict GmbH als Vertriebsmitarbeiter vorstellen sollte. „Ein Missverständnis von der ARGE“, sagt er heute lächelnd. Aber eines, das dem sympathischen 45-jährigen eine Chance eröffnete, die er sofort ergriff. „Ich hatte schon alles mögliche versucht, um endlich einen neuen Job zu finden – und jetzt war da jemand, der mich tatsächlich unterstützt hat“, erinnert sich Torsten Kaiser.
Einer der Stärken der jobdistrict GmbH ist die persönliche und individuelle Betreuung von Bewerbern. „Doch als Herr Kaiser erstmals vor mir stand – mit langen Haaren und langem Bart, ein Brillenglas gesprungen – habe ich mich zunächst an den Grenzen meiner Möglichkeiten als Vermittler gesehen“, beschreibt Jörg Doyen seinen ersten Eindruck. Doch er hat den ungewöhnlichen Bewerber nicht abgewiesen, sondern die Herausforderung angenommen. Schon zwei Monate später konnte er Torsten Kaiser an telp.de vermitteln.
Deren Geschäftsführer Christian Eggers erinnert sich an das Bewerbungsgespräch: „Mein erster Eindruck war ein klares Nein.“ Doch die Stärke von jobdistrict sei es, Bewerber nachdrücklich zu empfehlen, so „dass ich mich entschlossen habe, Herrn Kaiser eine Chance zu geben“. Bereut hat er diese Entscheidung bis heute nicht. „Wir unterstützen Kunden telefonisch bei Computerproblemen, bauen gerade eine Möglichkeit der Fernwartung von Rechnern via Internet auf.“ Torsten Kaiser – jetzt mit kurzen Haaren und ohne Bart - sei ihm dabei mit seiner Erfahrung ein wertvoller und kreativer Mitarbeiter. „Gerade weil er viel erlebt hat, nutzt er seinen eigenen Kopf für Lösungen, wie wir sie derzeit benötigen“.
Eine Aussage, die jobdistrict gerne hört. „Wir betreuen jeden Bewerber individuell, um ihn seinen Wünschen und Möglichkeiten entsprechend zu vermitteln“, betont Geschäftsführer Dirk Kirchschlager. „Dass unser Ansatz auch bei ungewöhnlichen Menschen funktioniert, ermutigt uns, mit unserer Tätigkeit auch eine soziale Verantwortung wahrzunehmen.“
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